Einstellung von personenbezogenen Daten der Beschäftigten im Internet

Die Veröffentlichung der personenbezogenen Daten der Beschäftigten im Internet ist nur zulässig,

  • wenn die Betroffenen eingewilligt haben oder
  • ohne Einwilligung zur Durchführung organisatorischer, personeller und sozialer Maßnahmen.

Die Veröffentlichung kann als erforderlich angesehen werden bei Personen, deren Tätigkeit nach außen wirkt (z. B. Schulleiter innen und Schulleiter , Stellv. Schulleiterinnen und Schulleiter, Vertrauenslehrkräfte oder Schulsekretärinnen oder Schulsekretäre .

Ohne deren Einwilligung können folgende Daten veröffentlicht werden: Name, Vorname, Tätigkeitsbereich (Behördenbezeichnung, Organisationseinheit), Adresse der Dienststelle, dienstliche Telefon- , Telefaxnummer, dienstliche E-Mail-Adresse, evtl. Zimmernummern, jedoch keine Personalaktendaten.

Ob der Dienstverkehr die Bekanntgabe von Namen, etc., sonstiger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Internet erfordert, bedarf der Abwägung im Einzelfall. Derartige Entscheidungen sind aktenkundig zu machen.

Die Lehrkräfte können der Veröffentlichung ihrer personenbezogenen Daten gem. § 17 a NDSG aus schutzwürdigen persönlichen Gründen widersprechen. In diesem Falle muss die Schule die geltend gemachten Interessen der betroffenen Lehrkraft gegen das schulische Interesse an der Veröffentlichung abwägen. Überwiegen die Interessen der Lehrkraft, hat die Veröffentlichung zu unterbleiben.

Im Bereich der Niedersächsischen Landesverwaltung sind die Hinweise zur Veröffentlichung von Beschäftigtendaten im Internet zu beachten ( Gem. Bek. d. MI, d. StK und d. übr. Min. vom 23.01.2012, Nds. MBl. S. 114 ).

Einen ausführlichen Text zu „Daten der Beschäftigten der Schule“ finden Sie hier als PDF zum Download.

Den gültigen Erlass finden Sie hier zum Nachlesen.

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