„Fremde Geräte“ in Schulnetzen

Im Februar 2012 hat die Landesregierung das Konzept „Medienkompetenz in Niedersachsen – Meilensteine zum Ziel“ beschlossen, in dem das „Lernen mit schul-/schülereigenen individuellen digitalen Lernwerkzeugen“ eine herausragende Stellung einnimmt.

Inzwischen gehören private („fremde“) Endgeräte zum Alltag vieler niedersächsischer Schulen – Notebooks, Tablets, Smartphones usw. Sie ergänzen – rasant zunehmend – schuleigene Klassensätze oder Einzelgeräte. International firmiert diese Entwicklung unter dem Begriff „Bring Your Own Device“ (BYOD).

Dieser ausgesprochen dynamische Prozess fordert alle Beteiligten heraus und verlangt kurz-, mittel- und langfristig Lösungen, die von Schulbehörden, Schulträgern, Schulen, Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften getragen werden können.
Im Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) werden die damit verbundenen Herausforderungen aus technischer, pädagogischer und datenschutzrechtlicher Sicht übergreifend analysiert, um schulfachliche Empfehlungen für praxisnahe Lösungen geben zu können.

Ab sofort ist unter der Adresse http://datenschutz.nibis.de/files/fremde-geraete-2014-05-12.pdf ein Dokument mit dem Titel „’Fremde Geräte‘ in Schulnetzen“ abrufbar, das als Grundlage für die Gespräche zwischen Schulen und Schulträgern dienen soll. In diesem Dokument wird eine Basis für einvernehmliche Lösungen zur Nutzung privater Endgeräte in Schulnetzen formuliert. Es wurde mit der Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen Spitzenverbände in Niedersachsen abgestimmt.

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