Nutzung von Cloud-basierten Diensten durch Hochschulen

Aus der Rubrik „Fälle aus der Praxis“ des Landesbeauftragten für den Datenschutz Niedersachsen:

Eine Hochschule beabsichtigte die Einführung von „Google Apps Professional“. In der Form des Cloud-basierten Dienstes „Google Apps Education Edition“ der Firma Google Inc. solle künftig die Infrastruktur des Konzerns für die Abwicklung von klassischen Office-Funktionen in der Hochschule genutzt werden.

Die Hochschule trug vor, das Angebot sei in der angebotenen Produktversion mit keinerlei Kosten oder der Tolerierung von Werbemaßnahmen verbunden; neben den Services würden „Rund um die Uhr“-Support und Unterstützung bei der Migration geboten.

Bei einem Vertragsabschluss kämen Google-Mail (E-Mail Dienst) substitutiv, die restlichen Komponenten (Kalender, Dokumente, Sites, Chat) additiv zur bisherigen Infrastruktur zum Einsatz. Als Nutzer sollen Mitarbeiter, Studierende, ehemalige Studierende, Professoren und Fakultäten in den Genuss der Dienste kommen.

Die datenschutzrechtliche Einschätzung des Falles lesen Sie hier.

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